4.000 Polizisten sollen die Silvesternacht in Berlin sichern. Das sind noch einmal 25 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, als auch 3.200 Beamte nicht verhindern konnten, dass die Lage an einigen Punkten in der Hauptstadt eskalierte (Apollo News berichtete). Wie auch im vergangenen Jahr soll der öffentliche Friede auch durch sogenannte Pyrotechnikverbotszonen gewahrt werden.
Auf dem Alexanderplatz sowie auf der Neuköllner Sonnenallee und allen angrenzenden Straßen gilt ein striktes Böllerverbot – beide Standorte wurden im vergangenen Jahr zum Brennpunkt, als Kugelbomben gezündet und Raketen auf Menschenmengen und teilweise Beamte gefeuert wurden. Auch im Steinmetzkiez in Schöneberg gilt das Verbot von Pyrotechnik.
Verboten ist das Mitführen und Nutzen von Pyrotechnik, mit Ausnahme der Kategorie F1, die Wunderkerzen, Tischfeuerwerke und Knallerbsen umfasst. Des Weiteren werden dieses Jahr auch Messer- und Waffenverbotszonen eingerichtet, die das Gebiet des Großen Tiergartens, das Regierungsviertel sowie Teile des Hansaviertels umfassen. Des Weiteren sollen Poller Menschenmengen vor Fahrzeugen schützen, ein besonderes Augenmerk liegt diesbezüglich auch auf jüdischen Einrichtungen.
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