Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat das politische Ziel bekräftigt, möglichst viele syrische Kriegsflüchtlinge in ihre Heimat zurückzuführen. Gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärte der CDU-Politiker, es gehe darum, einer „signifikanten Zahl der Kriegsflüchtlinge eine Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen“.
Zugleich betonte Wadephul, dass Syrer in Deutschland bleiben könnten, „die sich integrieren, Arbeit aufnehmen, die deutsche Sprache lernen und zu unserem Gemeinwesen beitragen“. Doch nicht nur das: „Diejenigen, die entsprechende Integrationserfolge nachweisen können, werden auch in der Lage sein, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben“, so der Außenminister.
Entscheiden sei letztlich wie Syrien sich entwickle. Je stärker sich die Wirtschaft des Landes erhole, desto stabiler werde der Staat – und desto mehr Rückkehrer seien zu erwarten. Die Bundesregierung unterstütze weiterhin ein Syrien, „das die Rechte aller seiner Bürgerinnen und Bürger wahrt und schützt“, so Wadephul.
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