Im Wahlkampf hatte der amtierende US-Präsident Donald Trump „Massenabschiebungen“ versprochen. Bereits innerhalb der ersten Woche hat er dieses Wahlkampfversprechen umgesetzt (Apollo News berichtete). Am ersten Tag unterschrieb der Republikaner mehrere „Executive Orders“, etwa die Ausrufung eines Notstands an der Südgrenze der USA. Er erleichterte Abschiebungen und ordnete die Grenzsicherung durch das Militär an. Die mexikanischen Kartelle ließ er als Terrororganisationen einstufen.
So starteten bereits am Donnerstag die ersten sieben Abschiebeflüge, mit über 600 Personen an Bord. Seitdem hoben mehrmals am Tag Maschinen mit illegalen Migranten von amerikanischen Flughäfen ab. Auch bei den Verhaftungen von illegalen Migranten zog man das Tempo stark an (Apollo News berichtete). Am Sonntag meldete die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) der USA insgesamt 956 Festnahmen innerhalb von 24 Stunden.
Doch Trump ist, der Washington Post zufolge, trotz der ersten Erfolge unzufrieden mit der Leistung seiner Regierung. Demnach erwarte er mindestens 1.200 Verhaftungen pro Tag, die eigentliche Zielzahl liegt jedoch noch höher, bei 1.500. Schätzungen zufolge sollen in Amerika rund elf Millionen illegale Migranten leben, allein vier bis fünf Millionen kamen in den letzten Jahren während der Biden-Ära. Trump möchte so viele der illegalen Migranten wie möglich abschieben.
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