Absenkung des Rentenniveaus und Rente ab 70? Kommission dementiert Medienbericht

vor etwa 2 Monaten

Absenkung des Rentenniveaus und Rente ab 70? Kommission dementiert Medienbericht
Bildquelle: Apollo News

Ein höheres Renteneintrittsalter und ein niedrigeres Rentenniveau – das sind laut Bild die Kernvorhaben der Rentenkommission, die ihre Vorschläge offiziell Ende Juni vorstellen soll. Die Experten der Kommission sollen laut dem Medienbericht auf eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre setzen. Allerdings hat die Rentenkommission das gegenüber dem Handelsblatt dementiert. Es gebe zwar einen Konsens, dass das Eintrittsalter angehoben werden solle, aber man habe sich noch nicht auf ein bestimmtes Alter festgelegt.

Wie Bild berichtet, solle zu Beginn der 2040er-Jahre das Eintrittsalter auf 68 Jahre angehoben werden, zehn Jahre später dann auf 69 Jahre, und ab 2061/62 soll die Rente dann mit 70 Jahren beginnen. Davon betroffen wären vor allem die Geburtsjahrgänge ab 1990.

Ein weiterer Baustein der Reform soll die Absenkung des Rentenniveaus nach 2031 sein. Dieses soll von 48 auf 46 Prozent abgesenkt werden. Dadurch solle der Zuschuss an die Rentenkasse aus Steuermitteln konstant gehalten werden und nicht weiter ansteigen. Für 2026 sind im Bundeshaushalt 127 Milliarden Euro an Zuschüssen zur Rentenkasse eingeplant. Damit geht laut dem ifo Institut etwa ein Drittel aller Steuereinnahmen in die gesetzliche Rentenkasse.

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