AfD darf nicht am „Marktplatz für die Demokratie” in Nierstein teilnehmen

vor 5 Monaten

AfD darf nicht am „Marktplatz für die Demokratie” in Nierstein teilnehmen
Bildquelle: Apollo News

In Schwabsburg, einem Ortsteil von Nierstein, wird derzeit gegen die AfD mobilisiert. Am 28. Februar findet in dem rheinland-pfälzischen Ort eine Wahlkampfveranstaltung der Partei statt, zu der auch Beatrix von Storch kommen soll. Die Bürgerinitiative „Nierstein gegen Rechtsextremismus” hat deshalb zu einer Gegendemonstration aufgerufen, zu der laut der Allgemeinen Zeitung 50 Teilnehmer angemeldet sind. Doch die Veranstalter gehen von mehr Demonstranten aus – im Internet wird fleißig für die Teilnahme geworben. Zudem soll es im März kurz vor der Landtagswahl einen „Marktplatz für die Demokratie” geben, zu dem die AfD nicht eingeladen wurde.

„Wir demonstrieren, weil wir der Meinung sind, dass man der AfD buchstäblich keinen Raum geben sollte. Die Partei gilt in Teilen als gesichert rechtsextremistisch und wir wollen sie in den Parlamenten möglichst klein halten”, sagt eine Sprecherin der Initiative laut der Allgemeinen Zeitung. Gegründet wurde der Verein 2024, und seitdem hat er mehrere gegen die AfD gerichtete Veranstaltungen durchgeführt.

Auf Instagram rufen verschiedene Bündnisse dazu auf, an der Gegendemo teilzunehmen. So haben die „Omas gegen Rechts Mainz” und das Bündnis „Rheinhessen Nazifrei” für eine gemeinsam organisierte Anreise geworben. Es wird dazu aufgefordert, am Samstag ab 16:15 Uhr vom Mainzer Hbf die S5 bis nach Nierstein zu nehmen und von dort aus mit dem Bus nach Schwabsburg zu fahren. Auch die „Studis gegen Rechts Mainz” fordern zur Anreise auf.

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