Es ist eine Nachricht, die am Wochenende für Aufregung gesorgt hatte: Vier AfD-Kandidaten bei der anstehenden Kommunalwahl am 14. September in Nordrhein-Westfalen waren binnen kürzester Zeit verstorben. „Statistisch fast unmöglich“, schrieb der Professor und Corona-Maßnahmenkritiker Stefan Homburg auf X. Später griff die AfD-Chefin Alice Weidel den Tweet von Homburg auf und verbreitete ihn mit dem Zusatz: „Vier AfD-Kandidaten gestorben.“ Insgesamt wurden die Beiträge von Homburg und Weidel bis Montagnachmittag mehr als 1,5 Millionen Mal aufgerufen.
Bei den Verstorbenen geht es um den 66-jährigen Ralph Lange aus Blomberg im Kreis Lippe, den 59-jährigen Stefan Berendes aus Bad Lippspringe im Kreis Paderborn, den 71-jährigen Wolfgang Klinger aus Schwerte im Kreis Arnsberg und den 59-jährigen Wolfgang Seitz aus Rheinberg im Kreis Wesel. Sie waren allesamt in den vergangenen zwei Wochen verstorben. Durch das Ableben verloren auch hunderte Briefwahlunterlagen und Wahlscheine ihre Gültigkeit. Die AfD wiederum dürfe nun jeweils einen Kandidaten oder eine Kandidatin nachnominieren.
Neben den vier Verstorbenen Lange, Berendes, Klinger und Seitz verstarben nach Informationen von NIUS zudem zwei Reservekandidaten in den vergangenen Wochen: Patrick Tietze und René Herford aus dem Oberbergischen Kreis. Sie hatten keine realistischen Chancen auf ein Mandat, seien aber ehrenamtlich engagiert gewesen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











