Einen Tag vor Beginn des Bundesparteitags der AfD hat das Aktionsbündnis Widersetzen seine Pläne für die angekündigten Proteste vorgestellt. Auf einer Pressekonferenz in Erfurt kündigten mehrere Bündnissprecher am Freitag an, den Parteitag durch massenhafte Blockadeaktionen verhindern zu wollen. Zugleich machten sie deutlich, dass sich ihr Protest nicht allein gegen die AfD, sondern ausdrücklich auch gegen die Politik der Bundesregierung richtet.
Während der anschließenden Fragerunde rückte insbesondere das Thema Gewalt in den Mittelpunkt. Dabei konnten sich die Sprecher auch auf mehrere Nachfragen hin nicht zu einer Absage an den Einsatz politischer Gewalt durchringen – stattdessen verwiesen die Sprecher auf die „menschenverachtende“ Politik der Bundesregierung und die Bedrohung durch die AfD.
Bündnissprecher Noa Sander erklärte zunächst, Widersetzen werde versuchen, den Parteitag mit zivilem Ungehorsam zu verhindern. „Wir werden uns mit unseren Körpern in den Weg stellen und den AfD-Parteitag blockieren“, sagte er. Ziel sei es, durch möglichst viele Menschen de facto unräumbar zu werden.
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