In der SWR-Debatte zur Landtagswahl traten am Dienstagabend die Spitzenkandidaten der drei größten Parteien im Land an: Manuel Hagel von der CDU, dessen Partei laut Umfragen führt, Cem Özdemir von den Grünen, der mit Abstand bekannteste und beliebteste der drei, und Markus Frohnmaier, der zwar Ministerpräsident werden möchte, aber gar nicht für den Landtag kandidiert.
CDU-Spitzenkandidat Hagel kritisierte, dass die AfD sich für einen Wiedereinstieg in die Kernkraft einsetzt. Die CDU möchte dagegen weiterhin an Solarpflichten und Windkraft festhalten – trotz der bekannten Schwächen der volatilen Energieträger. Bei seiner Argumentation gegen die Kernenergie bediente sich Hagel Argumenten, die man sonst eher von den Grünen erwarten würde.
Hagel bekundete einerseits, man hätte „damals in der Energiekrise die Meiler nicht stilllegen dürfen“. Beim Bau neuer Kernkraftwerke sieht Hagel allerdings mehrere Probleme. Als Erstes erwähnte er die Standortfrage und fragte den AfD-Ministerpräsidentenkandidaten: „Wo in Baden-Württemberg wollen Sie das Atomkraftwerk bauen?“ Frohnmaier erwiderte: „Da, wo die alten waren.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











