„Ich bin heute echt nicht in der Sendung, um meine Nachfolgerin zu kritisieren“, sagte Karl Lauterbach am Donnerstag bei Lanz. Thema der Sendung waren die Maskendeals von Jens Spahn und der Sonderbericht von Margaretha Sudhof dazu. Lauterbach wiederholte immer wieder, dass er sich nicht genau äußern wolle, während der Moderator sich amüsiert zeigte. An einer Stelle musste Markus Lanz so laut und lange lachen, dass er fast vom Stuhl rutschte.
„Ich habe den Bericht damals in Auftrag gegeben, weil ich der Meinung war, dass die Öffentlichkeit – und ich übrigens auch – ein Anrecht darauf hat, zu wissen, was damals passiert ist“, sagte der SPD-Politiker. Der Bericht sollte in klarer Sprache formuliert sein. Hier musste Lanz lachen, weil der Bericht wegen der zahlreichen Schwärzungen nicht verständlich sei. Lauterbach präzisiert, es gehe um eine Sprache, die nicht verklausuliert sei. Er wollte sich nicht dazu äußern, ob Gesundheitsministerin Warken den Bericht möglicherweise in geschwärzter Form veröffentlicht habe, um Spahn zu schützen.
Lanz fragte Lauterbach, ob und wenn ja, warum dieser den Sonderbericht von Margaretha Sudhof ungeschwärzt veröffentlicht hätte, wenn er noch Minister gewesen wäre. Er antwortete: „Was weiß ich denn. Die Lage ist ja die: Wenn so ein Bericht geschwärzt in die Öffentlichkeit kommt, dann kommt es zu Sendungen wie heute.“ Daraufhin bekam Lanz den Lachanfall, er rutschte vor Lachen in seinem Stuhl herunter und beugte sich nach vorne.
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