Das Sicherheitsgefühl der Menschen in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Geht es nach der Amadeu Antonio Stiftung (AAS) und ihrer neuen Kampagne „Deine Sicherheit ≠ meine Sicherheit“, liegt das aber nicht an der migrantischen Gewalt der vergangenen Jahre, im Gegenteil. Schuld ist mal wieder der gesellschaftliche Rassismus – und der Kanzler persönlich.
„Sicherheit bedeutet, angstfrei leben zu können. Für Menschen, die von Rassismus betroffen sind, ist das jedoch häufig nicht selbstverständlich“, schreibt die linke Stiftung auf ihrer Homepage. Die Kampagne macht deshalb sichtbar, „dass viele Menschen nicht sicher sind oder sich nicht sicher fühlen“. Dabei würden sie im politisch-medialen Diskurs oftmals als Gefahr dargestellt, so die Beschreibung auf der Stiftungsseite. Das Gegenteil sei jedoch der Fall: „Für viele Menschen in Deutschland gehören rassistische und rechte Gewalt zum Alltag. Betroffene haben daher fast nie ein selbstverständliches Sicherheitsgefühl, denn es begleitet sie in allen Lebensbereichen.“
Geht es nach der Stiftung, müssen Migranten in jeglichen Alltagssituationen mit Anfeindungen rechnen.
Wer trägt die Schuld an der vermeintlichen Sicherheitsmisere? Der Kanzler höchstpersönlich: So würden Geflüchtete häufig als „fremd“ und potenzielles „Problem im Stadtbild“ gesehen – eine klare Anspielung auf die Stadtbild-Aussagen von Friedrich Merz. Diejenigen, „die als „Problem“ gesehen werden, sind selbst diejenigen, die tagtäglich Angst und Unsicherheit erleben“, schreibt die Stiftung.
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