Amadeu-Antonio-Stiftung schult sächsische Lehrer im Kampf gegen rechts

vor etwa 2 Monaten

Amadeu-Antonio-Stiftung schult sächsische Lehrer im Kampf gegen rechts
Bildquelle: Apollo News

Die Amadeu-Antonio-Stiftung berät sächsische Lehrer „im Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus an Schulen“. Der Freistaat Sachsen hat mit der linken NGO einen entsprechenden Dienstvertrag abgeschlossen, dessen Laufzeit bis zum Ende des Schuljahres 2026/27 reicht. Das teilte das Landesamt für Schule und Bildung auf Anfrage von Apollo News mit.

Das Programm „Starke Lehrer – starke Schüler“ sei eine Maßnahme im „Gesamtkonzept Starke Demokratie“, vormals „Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus“ der Sächsischen Staatsregierung, so die dem Kultusministerium unterstellte Behörde. Im Rahmen dieses Programms sei die Amadeu-Antonio-Stiftung mit der „Schulberatung und -begleitung sowie Qualifizierung von Lehrkräften und Schulleitungen“ beauftragt worden.

Auf ihrer Internetseite stellt die Anti-Rechts-Stiftung, deren Arbeit überwiegend durch Steuergeld finanziert wird, die Entwicklung dieses Geschäftsfelds ausführlich dar. „Starke Lehrer – starke Schüler“ startete demnach 2015 als Modellprojekt, „um die bewusste Auseinandersetzung mit rechtsextremen Einstellungen an berufsbildenden Schulen zu fördern.“ Seit Jahresbeginn 2019 stehe „Starke Lehrer – starke Schüler“ unter der Federführung des sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung allen Schulen in Sachsen zur Verfügung. Der Behörde zufolge wurde der Auftrag 2025 neu an die Stiftung vergeben. Vorangegangen war eine öffentliche Ausschreibung.

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