Anfang Februar erhielt die AfD eine Sachspende im Wert von 2,3 Millionen Euro – doch die eigentlich harmlos wirkende Spende könnte der Partei jetzt auf die Füße fallen. Laut dem Spiegel könnte bei der Spende ein Strohmann eingesetzt worden sein. Sollte sich das bewahrheiten, droht der AfD eine Millionenstrafe, auch wenn die Partei nicht von den Vorgängen wusste.
Die Spende, die am 1. Februar einging und am 3. Februar dem Bundestag gemeldet wurde, stammte laut der Spendenmeldung an den Bundestag von dem ehemaligen Landesgeschäftsführer der FPÖ im österreichischen Bundesland Vorarlberg, Gerhard Dingler. Spenden im Wert von über 35.000 Euro müssen der Bundestagsverwaltung gemeldet werden. Zugutekam der AfD das Geld in Form von 6.395 Großplakaten für die Bundestagswahl.
Doch jetzt hat das österreichische Bundeskriminalamt sowie die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche und der verdeckten Parteienfinanzierung aufgenommen. Laut dem Spiegel erhielt Dingler wenige Wochen vor der Parteienspende eine Schenkung in Höhe von 2,6 Millionen Euro von dem deutschen Immobilienunternehmer Henning Conle. Gegenüber seiner Bank, der Raiffeisenbank Montfort, soll Dingler erklärt haben, das Geld für ein Immobilienprojekt verwenden zu wollen.
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