Die Atomkraft spielt für die neue Bundesregierung – obwohl von CDU und CSU im Wahlkampf anders versprochen – keine Rolle. Kein Wort im Koalitionsvertrag, die Chance für eine Rückkehr zur Atomkraft sei in der Energiekrise vertan worden und „wir müssen mit der Situation jetzt leben“.
Nicht damit leben wollen zahlreichen Kernkraft-Experten aus Deutschland und der ganzen Welt. Mit der „Anschalt-Konferenz“, die diese Woche in Berlin stattgefunden hat, wollen sie die öffentliche Debatte in Deutschland mit Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen fluten. Kein Entscheider in Deutschland soll sich in die Ausrede flüchten können, er habe nicht wissen können, dass ein Re-Start der Kernkraft in Deutschland möglich, vergleichsweise günstig und für die Energieversorgung zudem sinnvoll sein könnte.
Das Kernkraftwerk Brokdorf wäre laut Studie eines der Kraftwerke, die schon sehr schnell zurück ans Netz könnten.
„Nach dieser Veranstaltung wird es für Journalisten unmöglich sein, ihre Arbeit ordentlich zu machen, wenn sie weiterhin einfach so die Lügen deutscher Versorger und Behörden wiederholen – eure deutschen Behörden behaupten, eine Rückkehr zur Kernkraft sei zu teuer und brauche zu lange. Was sie nicht sagen: Alle Alternativen sind noch teuer und brauchen noch länger“, sagt der Kernkraft-Experte Mark Nelson zu NIUS.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











