„Nach Aschaffenburg die Migrationswende auszurufen, wie Herr Merz es getan hat, hat mit der Realität nichts zu tun“, erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser am Samstag gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.
In dem Interview anlässlich des Anschlags in München sagte sie, man habe längst eine Wende eingeleitet, doch in Bezug auf das offenbar islamistisch motivierte Attentat in der bayerischen Hauptstadt führe „die Migrationsdebatte“ sowieso „nicht weiter“.
Das begründet sie damit, dass der Täter „legal in Deutschland“ war. Er müsse jetzt mit aller Härte des Gesetzes verfolgt und bestraft werden. Der Rechtsstaat müsse nun „maximale Härte zeigen“. Darauf angesprochen, dass der Rechtsstaat in Aschaffenburg nicht funktioniert habe, sagt Faeser, dass das „nicht nur mit irregulärer Migration zu tun“ habe.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











