Bei Bussen und Bahnen im Nahverkehr gibt es seit den frühen Morgenstunden in fast allen Bundesländern wegen Warnstreiks erhebliche Einschränkungen. Beim größten deutschen Nahverkehrsunternehmen, den Berliner Verkehrsbetrieben, wird laut Gewerkschaft bereits seit 3.00 Uhr gestreikt. Auch im hessischen Nahverkehr hat die Arbeitsniederlegung begonnen. Das bestätigte ein Verdi-Sprecher am Morgen. Demnach sind circa 5.200 Beschäftigte in den Städten Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Marburg, Offenbach und Kassel dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.
Heute und am Samstag bleiben auch in Bayern viele Busse, Trams und U-Bahnen in Bayern stehen. In 13 Städten hat der von Verdi ausgerufene zweitägige Warnstreik begonnen. Betroffen sind unter anderem die fünf größten bayerischen Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt.
Seit dem Morgen stehen auch viele Busse und Bahnen auch in Rheinland-Pfalz. Rund 1.500 Menschen sind dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Der Warnstreik im saarländischen Nahverkehr hat ebenfalls begonnen. Knapp 1.000 Menschen in Saarbrücken, Neunkirchen, Völklingen, Saarlouis und Merzig sind aufgerufen, am Freitag und Samstag ihre Arbeit niederzulegen.
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