ARD und ZDF in der Krise: Betreutes Denken ist keine 18,94 Euro wert!

vor mehr als 1 Jahr

ARD und ZDF in der Krise: Betreutes Denken ist keine 18,94 Euro wert!
Bildquelle: NiUS

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat sich zu einem Sanierungsfall entwickelt. Damit ist er keine Ausnahme. Viele Firmen kämpfen momentan ums Überleben. ARD, ZDF und Deutschlandfunk bilden aber ein Unternehmen, wie es in Deutschland kein zweites gibt. Dank des Pflichtbeitrags fließen die Gelder automatisch und in Milliardenhöhe. Zahlen müssen alle, auch Nichtkonsumenten.

Ein Sanierungsfall sind die öffentlich-rechtlichen Medien nicht, weil es ihnen an Geld fehlt, sondern an Ausgewogenheit, Professionalität und Selbstkritik. Der neue Staatsvertrag, den die Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag beschließen wollen, wird daran wenig ändern. Es bräuchte eine Radikalkur an Kopf und Gliedern, keine warmen Wickel für ein sieches System.

Journalismus beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit. Bei ARD und ZDF richtet man sich viel zu oft in der eigenen Weltanschauung ein, und diese ist stabil links. Die Realität wird als Störung des eigenen richtigen Bewusstseins wahrgenommen. Darum wäre ein Wahlsieg Donald Trumps am 6. November die größte anzunehmende Kränkung. In therapeutischer Absicht versammelte sich das ZDF schon jetzt um das Lagerfeuer der korrekten Gesinnung. Die Sendung hieß „Markus Lanz“ und war eine Sprechstunde für traumatisierte Gemüter.

Markus Lanz mit seinen Gästen Katrin Eigendorf, Ulf Röller und Elmar Theveßen, der aus Washington zugeschaltet war.

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