„Auch Wut und Zorn dürfen sein“, meint Merz ein Jahr nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt

vor 7 Monaten

„Auch Wut und Zorn dürfen sein“, meint Merz ein Jahr nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt
Bildquelle: Apollo News

Am Samstag jährte sich der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt zum ersten Mal. Bei der Gedenkfeier in der Johanniskirche der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt sprach auch Bundeskanzler Friedrich Merz. Dabei betonte der Christdemokrat: „Auch Wut und Zorn dürfen sein im Auge von grausamen Verbrechen, wie dieses eines war.“ Der Anschlag, bei dem sechs Menschen starben und Hunderte verletzt wurden, werde auch dieses Jahr Weihnachten überschatten, so Merz.

Gleichzeitig wollte Merz klarstellen, dass Deutschland ein Land sei, das „nichts höher stellt als den Menschen, jeden Einzelnen, als das Leben eines Menschen“. Es gehe darum, einander bedingungslos Anteilnahme zu schenken, wo Unrecht geschehe, zusammenzustehen, wo Gewalt ausbreche, und beharrlich denen beizustehen, die Gewalt erleben.

Für die Betroffenen hoffe der Bundeskanzler, dass „Trost und Kraft darin liegen, heute gemeinsam zu erinnern und gemeinsam zu trauern und füreinander da zu sein“. Er betonte die Notwendigkeit, „in dieser Welt immer wieder Zuspruch, Trost und Zuspruch“ zu finden. Den Angehörigen sicherte er Unterstützung zu: „Wir stehen an Ihrer Seite, heute und in Zukunft. Und wenn es daran fehlen sollte, dann sind wir auch heute noch aufgerufen, dies zu korrigieren und dies zu verbessern“, so der Christdemokrat.

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