„Auf eine harte Probe“ gestellt: Beim Automobilzulieferer Mahle drohen Werksschließungen

vor 3 Monaten

„Auf eine harte Probe“ gestellt: Beim Automobilzulieferer Mahle drohen Werksschließungen
Bildquelle: Apollo News

Die heimische Automobil- und Zulieferindustrie steht unter großem Druck und leidet unter dem Verbrenner-Verbot. Insbesondere der viertgrößte deutsche Zulieferer Mahle steht vor großen Verwerfungen. Gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) stellt Arnd Franz, Vorstandschef von Mahle, in Aussicht, dass künftige Investitionen in europäische Werke für Komponenten von Verbrennungsmotoren kritisch überprüft werden sollen.

Das hätte gravierende Auswirkungen, denn nach Angaben des Unternehmens hängen derzeit rund 60 Prozent der etwa 10.000 Arbeitsplätze in Deutschland an der Produktion solcher Bauteile. Theoretisch könnte es zu Personalabbau und Werksschließungen kommen.

Die Einschnitte, die Mahle erwägt, wären jedoch kein Novum. Bereits im vergangenen Jahr schloss der Konzern in Europa und Nordamerika sechs Standorte und leitete zudem die Stilllegung von vier weiteren Werken ein. Hintergrund für die geplanten Kürzungen sind laut Franz der schrumpfende Fahrzeugmarkt sowie die Rahmenbedingungen in Deutschland, die die Widerstandsfähigkeit und Handlungsfähigkeit des Unternehmens „auf eine harte Probe“ stellen.

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