Am Donnerstag kündigte US-Präsident Trump die sofortige Wiederaufnahme von Atomwaffentests an. Zuletzt wurden 1992 Atomwaffen getestet. Den Schritt begründete er damit, dass auch andere Länder wie China und Russland Tests durchführen. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er am Donnerstag, dass während seiner ersten Amtszeit das Atomwaffenarsenal aufgestockt und modernisiert wurde. „Russland liegt an zweiter Stelle und China weit abgeschlagen an dritter Stelle, wird aber innerhalb von fünf Jahren aufholen. Aufgrund der Testprogramme anderer Länder habe ich das Kriegsministerium angewiesen, mit dem Testen unserer Atomwaffen auf gleicher Basis zu beginnen“, schrieb er.
Trump veröffentlichte seine Ankündigung kurz vor seinem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Nach dem Treffen sagte er an Bord der Air Force One gegenüber Journalisten, dass es angemessen sei, Tests durchzuführen, wenn auch andere Nationen testen. Welche Waffen wann und wo getestet werden sollen, ließ er noch offen.
Er sehe keine Gefahr für eine Eskalation, wenn die USA die Tests wieder aufnehmen. Zugleich betonte er die Wichtigkeit einer Denuklearisierung. Mit Russland befinde man sich in Gesprächen darüber. Auch China könnte sich anschließen, sagte er laut Fox News. Am Mittwoch hatte der russische Präsident bekannt gegeben, dass die Unterwasserdrohne „Poseidon“ getestet worden sei. Putin prahlte damit, dass die Drohne nicht abgefangen werden könne. Der Atomsprengkopf soll radioaktiv verseuchte Tsunamis auslösen können, wie The Guardian schreibt.
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