Die Bundesregierung bereitet eine erneute Verlängerung des sogenannten XXL-Kurzarbeitergeldes vor. Nach Bild-Informationen aus Koalitionskreisen einigte sich die Staatssekretärsrunde am Montag darauf, die während der Coronapandemie ausgeweitete Regelung fortzuführen. Die formelle Entscheidung soll am Mittwoch im Kabinett fallen.
Konkret geht es um die maximale Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes, die seit der Pandemie bei bis zu 24 Monaten liegt. Diese Sonderregelung sollte eigentlich zum Jahresende auslaufen. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will sie nun per Verordnung bis zum 31. Dezember 2026 verlängern. Für die Maßnahme sind rund 180 Millionen Euro aus dem Haushalt der Bundesagentur für Arbeit vorgesehen.
Das Instrument soll Unternehmen mit Auftragsrückgängen entlasten. Beschäftigte können ihre Arbeitszeit reduzieren und erhalten einen teilweisen Lohnausgleich von der Arbeitsagentur. Sobald sich die Auftragslage verbessert, können Betriebe auf ihr bestehendes Personal zurückgreifen, ohne neue Mitarbeiter einstellen zu müssen.
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