Die Elternvertretung der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus hat sich mit einem offenen Brief an Politik und Verwaltung gewandt. Darin schildert sie eine Situation, die aus ihrer Sicht den Schulalltag zunehmend dominiert: Gewalt, Drohungen und Angst unter den Kindern. Über den Brief berichtete Radio Cottbus.
Mit Blick auf die Sicherheit der Schüler heißt es: „Im Moment können wir dieses Versprechen nicht mehr guten Gewissens geben.“ Verfasst wurde das Schreiben von Elternsprecherin Christin Wulf, die den Brief als persönlichen Bericht „mit dem sehr persönlichen Blick einer Mutter“ beschreibt. Zugleich richtet sie klare Erwartungen an die Verantwortlichen. Die Schule könne ihren gesetzlichen Auftrag, Kinder psychisch und physisch zu schützen, „ohne eine deutlich stärkere Unterstützung des Schulträgers nicht mehr erfüllen“.
Nach Angaben der Eltern gehen viele Kinder inzwischen „mit großer Angst“ zur Schule. Sie berichten von Bauchschmerzen, von Angst vor bestimmten Wegen, vor Gruppen von Mitschülern und davor, Vorfälle zu melden. Eltern beobachten zudem, dass Kinder den Schulweg nicht mehr allein bewältigen wollen oder vom Hort abgemeldet werden.
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