In den Schweizer Städten Schaffhausen und Bern müssen sich Passagiere von Elektrobussen aufgrund der Wetterlage auf niedrige Temperaturen während der Fahrt einstellen. Hierüber berichtet das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Hintergrund seien die tiefen Temperaturen, durch die die zur Beheizung der Busse eingesetzten Wärmepumpen an ihre Grenzen stoßen würden.
Um die anvisierten 15 Grad Mindesttemperatur sicherzustellen, sei es bei sehr niedrigen Temperaturen notwendig elektrisch nachzuheizen. „Das geht aber auf die Reichweite der Batterie“, äußert Didier Buchmann vom Verkehrsbetrieb Bernmobil gegenüber dem SRF.
Zur Verlängerung der Reichweite der Batterie sei es daher notwendig, weniger zu heizen und die niedrigen Temperaturen in den Bussen in Kauf zu nehmen. Als Kompromiss werde derzeit versucht, die vordere Bushälfte zu heizen, damit wenigstens die Busfahrer nicht frieren müssten. Seit Eintritt der jüngsten Kältewelle würde man die angestrebte Mindesttemperatur von 15 Grad nicht erreichen. Viele Fahrgäste beklagten sich daher über den Verkehrsbetrieb.
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