Bei Lanz: Alle lachen über Friedrich Merz

vor 2 Monaten

Bei Lanz: Alle lachen über Friedrich Merz
Bildquelle: Tichys Einblick

Friedrich Merz und seine missratenen Reden, seine seltsamen Interviews, die vielen Bürgerbeschimpfungen und internationalen Aufreger – das Entsetzen über seine verbalen Entgleisungen haben ein neues Level erreicht. Bei Lanz dient der Kanzler der Zweiten Wahl mittlerweile der allgemeinen Belustigung. Es ist eine krude Mischung aus Fassungslosigkeit, Schenkelklopferei und blankem Entsetzen, die sich bei den Gästen auf ebenso kuriose wie absurde Weise Bahn bricht. Ergebnis: Alle lachen über Friedrich Merz.

Um den Kanzler der zweiten Wahl zumindest optisch ins Studio zu holen, lässt Lanz ihn an die Wand werfen. Bei diesen Hintergrundbildern hat seine Redaktion in die Vollen gegriffen. Als Hauptmotiv suchte sie das vielleicht undankbarste Porträt heraus, das sich unter den vielen undankbaren Bildern des Kanzlers finden lässt: Frontalportrait mit absoluter Leere im Blick. So glotzt Merz also die meiste Zeit vom Teleschirm herab wie – man kann es nicht anders sagen – der Dödel vom Dienst.

Dabei habe Merz doch nach seinem Antrittsbesuch in Washington „vor Stolz kaum laufen“ können, feixt Bild-Reporter Paul „Lord Helmchen“ Ronzheimer. Merz habe sich gerühmt, in kürzester Zeit ein außergewöhnlich gutes Verhältnis zu Trump aufgebaut zu haben. „Umso verrückter“ sei jetzt diese plötzliche Beleidigung, zu allem Überfluss auch noch persönlich gegen Trump und dessen Strategie. „Das wird ihn sehr getroffen haben“, vermutet Ronzheimer. Außerdem sei es ja schon interessant, „dass ausgerechnet Friedrich Merz jemandem Strategielosigkeit vorwirft“. Sogar innerhalb der CDU sei das „so der Running Gag“.

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