Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf startet mit einer durchwachsenen Leistung ins neue Jahr. Unter anderem bedingt durch die schwache Konsumstimmung in Deutschland und die anziehende Inflation ist die Nachfrage nach den Produkten des Hamburger Unternehmens deutlich eingebrochen. Konkret ging der Umsatz im ersten Quartal um 7,7 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro zurück. Organisch – also ohne Währungs- und Portfolioeffekte – lag das Minus bei 4,6 Prozent, teilte der Konzern am Dienstag mit.
An den Finanzmärkten wurden diese Entwicklungen negativ aufgenommen. Die Aktie verlor zuletzt rund 2,5 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust damit auf nahezu ein Fünftel, innerhalb der vergangenen zwölf Monate sogar auf rund 37 Prozent.
Der Umsatzrückgang ist unter anderem auf die schwächelnde Klebstoffsparte Tesa zurückzuführen. Hier sank der Umsatz organisch um 4,3 Prozent. Belastend wirkten insbesondere die schwache Nachfrage im Automobilsektor sowie Sondereffekte im Elektronikgeschäft aus dem Vorjahr.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











