Belgien verliert jährlich Milliarden Euro durch Geldüberweisungen von Migranten in ihre Herkunftsländer – und subventioniert diesen Kapitalabfluss sogar selbst. Wie das P-Magazine unter Berufung auf die Internationale Organisation für Migration (IOM) berichtet, flossen im Jahr 2022 sage und schreibe rund sieben Milliarden Dollar aus dem Land, was etwa 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Belgiens entspricht. Die Auswertung ist erstmals eine valide Erhebung darüber, wie hoch die Geldtransfers ins Ausland, auch „Remittances“ genannt, wirklich ausfallen.
Allein nach Marokko gingen 2022 demnach 633 Millionen Euro. Weitere Empfängerländer sind Rumänien und die Türkei, gefolgt von Staaten aus Subsahara-Afrika und dem Maghreb. Durchschnittlich überweist dem Bericht zufolge ein „marokkanischer Belgier“ mehr als 2.000 Euro pro Jahr in seine Heimat, obwohl zwei Drittel der Absender ein Einkommen unter 2.500 Euro monatlich aufweisen. Das Geld wird bar, per Überweisung oder in Form von Sachleistungen wie Grundstückkäufen und Bauprojekten transferiert – mit dem Effekt, dass in Belgien verdientes Geld systematisch aus der lokalen Wirtschaft abfließt.
Ein Markt in Belgien: Schauplatz von Überfremdung und Islamisierung.
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