Beliebtheitswerte auf historischem Tief: Macrons dramatischer Absturz

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Beliebtheitswerte auf historischem Tief: Macrons dramatischer Absturz
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Laut einem der wichtigsten Stimmungsbarometer Frankreichs, dem „Ifop-Barometer“, das die französische Zeitung „Journal du Dimanche“ veröffentlicht, ist die Popularität von Präsident Emmanuel Macron im Oktober dramatisch abgestürzt. 78 Prozent der Franzosen sind der Umfrage zufolge unzufrieden mit dem amtierenden Präsidenten und wünschen sich eine Neubesetzung des wichtigsten Amtes Frankreichs. Nur noch 22 Prozent sind zufrieden mit dem 46-jährigen Präsidenten, der die Partei „Renaissance“ anführt. Damit erreicht Macron einen historisch schlechten Wert, den bisher nur ein einziger französischer Präsident unterbieten konnte. Nur François Hollande hatte im Herbst 2014 mit 13 Prozent Zustimmung im „Ifop-Barometer“ noch schlechter abgeschnitten.

Ein Trost kann das nicht sein – vieles deutet darauf hin, dass Frankreich auf einen politischen Wechsel drängt. Nachdem Macron im Juni nach seiner deutlichen Wahlniederlage bei der Europawahl die Nationalversammlung aufgelöst hatte, konnte seine Partei noch knapp am 30. Juni und 7. Juli, in den beiden Runden der vorgezogenen Neuwahl, als Bündnis zusammen mit linken bis linksextremen Parteien das Rassemblement National von Marine Le Pen schlagen. Einen wirklichen Aufschwung brachte das dem Präsidenten bisher nicht.

Im Gegenteil: Denn genauso schockierend wie der Zustimmungswert ist das Tempo, mit dem Macron in den Umfragen abstürzt. Seit Mai hat Macron in der Ifop-Umfrage neun Punkte verloren und somit historisch schnell an Zustimmung eingebüßt. Auch der neue Premierminister Michel Barnier verliert deutlich an Zustimmung. Nur 40 Prozent sind zufrieden, während 60 Prozent unzufrieden sind. Auch er verlor damit seit Mai 5 Zustimmungspunkte.

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