Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) behauptet, das Ausland würde sich Deutschland nach wie vor zum Vorbild nehmen. Zwar sei der erwartete Aufschwung mit dem Regierungswechsel im vergangenen Jahr ausgeblieben, doch Deutschland genieße im Ausland „noch immer großen Respekt“.
„Überall im Ausland sagen die Partner: Wir wollen so werden wie ihr“, sagte Schneider. Als er im Gespräch gebeten wird, dies zu konkretisieren, verweist er auf Albanien und Montenegro. „Sehr viele schätzen unsere Effizienz, zum Beispiel in Ost- und Südosteuropa. Ich war gerade in Albanien und Montenegro, da wurde mir das deutlich gespiegelt“, erklärte Schneider.
Als Schneider gefragt wird, ob Deutschland auf diese Liste stolz sein solle, erwiderte er, es gebe gerade in Osteuropa „Wachstumsregionen“ und eine „große Automobilindustrie mit deutscher Beteiligung“. Dabei verwies er auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten „grüner Technologie“, mit der potenziell auch eine „Aufbruchstimmung“ möglich sei.
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