Infolge der gemeinsamen Abstimmung von Union und AfD im Bundestag ist die Stimmung gegen die Union aufgeheizt. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Räumlichkeiten der Partei. Am Dienstag ereignete sich jetzt auch ein körperlicher Angriff gegen zwei Wahlkampfhelfer der Jungen Union. Einer der beiden Männer trug dabei Verletzungen davon.
Am Dienstagabend waren zwei CDU-Mitglieder beim Wahlkampf in Berlin-Schöneberg am Winterfeldplatz unterwegs. Als sie gerade im Flur eines Mehrfamilienhauses Broschüren in Briefkästen warfen, tauchte ein Mann auf, der die Beiden zuerst unvermittelt beleidigte und dann einen der Wahlkampfhelfer körperlich angriff. Dieser stürzte zu Boden und zog sich ein Hämatom am Oberschenkel zu, gleichzeitig ging sein Handy bei dem Sturz zu Bruch.
Zuerst berichteten mehrere CDU-Mitglieder auf X (ehemals Twitter) über den Vorfall, am Mittwoch bestätigte die Polizei den Vorfall mit einer Pressemitteilung. Das Motiv der Tat ist noch unklar, der Angreifer war anschließend geflüchtet. Der Vorfall reiht sich ein in eine Reihe von Vorfällen politischer Gewalt gegen die Union seit den Abstimmungen letzte Woche.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











