In dieser Woche hat der in Berlin lebende US-Satiriker C.J. Hopkins nach eigenen Angaben „Besuch von der deutschen Gedankenpolizei“ erhalten. Drei bewaffnete Beamte haben sich demnach mit einem Durchsuchungsbefehl Zutritt zur Wohnung des US-Amerikaners verschafft. Sie hätten seinen Rechner beschlagnahmt sowie seine Frau und ihn verhört, schreibt Hopkins auf der Autoren-Plattform „Substack“.
Nach Angaben seines Anwalts wirft die Staatsanwaltschaft dem US-Autor vor, er habe im Rahmen satirisch-kritischer Vergleiche der Corona-Willkürmaßnahmen mit der NS-Zeit Symbole verfassungswidriger Organisationen verwendet. Wie Hopkins mitteilte, geht es dabei um seine 2021 erschienene Essaysammlung „The Rise of the New Normal Reich“ – in der Übersetzung „Der Aufstieg des Reiches der Neuen Normalität“. Darin rechnet der Satiriker mit der Corona-Politik ab. Auf dem Buchumschlag ist eine FFP2-Maske zu sehen, hinter der sich leicht sichtbar die Konturen eines Hakenkreuzes erkennen lassen.
Hopkins‘ Anwalt bezeichnete die Hausdurchsuchung gegenüber der „Jungen Freiheit“ (JF) als unverhältnismäßig. Es sei eindeutig erkennbar, dass das Hakenkreuz auf dem Buchcover keine NS-Propaganda darstelle, sondern kritisch und satirisch gemeint sei.
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