Wie die Berliner Zeitung berichtet, wirkt der Kontrast dieser Tage brutal: In Berlin kämpfen zehntausende Haushalte mit den Folgen eines Blackouts nach einem linksterroristischen Anschlags, während Deutschland seit 2022 in großem Stil Ausrüstung zur Absicherung der Stromversorgung in die Ukraine gebracht hat.
Allein im Dezember 2022 lieferte das Technische Hilfswerk 470 Stromgeneratoren im Wert von 19,5 Millionen Euro. Das Bundesinnenministerium bestätigte die Zahl. Damals waren 150 Generatoren verschiedener Leistungsklassen bereits angekommen, 320 weitere befanden sich im Transport. Zusätzlich gingen 70 Generatoren nach Moldau. Bis 2024 stieg die Zahl der vom THW bereitgestellten Stromerzeuger auf mindestens über 1.700 Geräte. Organisiert wurde die bundesweite Beschaffungsmaßnahme zentral durch das in Berlin ansässige Bundesinnenministerium. Die Generatoren kamen dabei nicht aus Berliner Beständen, sondern wurden deutschlandweit beschafft.
Neben Strom ging es auch um Wärme. Bis 2024 wurden über 1.100 Ölheizgeräte in die Ukraine transportiert, um Zelte, Notunterkünfte und Gebäude bei Ausfall der Fernwärme zu beheizen. Hinzu kamen 180 winterfeste Zelte, die zusammen mit den Heizgeräten als „Wärmeinseln“ dienen sollten. Zusätzlich lieferte man Zeltöfen, die ohne Strom funktionieren.
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