Wie passt das zusammen? Einerseits: Politik, Medien und Wirtschaftslobby werden nicht müde, massenhafte Zuwanderung zu fordern. Bereits seit Jahren ist vom angeblichen Bedarf an 1,5 Millionen „Neubürgern“ pro Jahr (!) die Rede, die dann 400.000 Fachkräfte mitbrächten. So zum Beispiel das Narrativ des Rats der Wirtschaftsweisen.
Andererseits: Wir haben in Deutschland (Stand: November 2024) 2,774 Millionen Arbeitslose. Wir haben in Deutschland 5,51 Millionen Bürgergeldempfänger, von denen 3,99 Millionen erwerbsfähig sind. Wir haben in Deutschland pro Jahr 80.000 Schulabgänger ohne Schulabschluss. Wir haben in Deutschland drei Millionen Studenten (nicht immer Studierende); zu nennenswerten Teilen in Fächern, die für die Volkswirtschaft nullkommanix bringen, sondern die später allenfalls als Genderbalance-, Gleichstellung-, Diversity-, Demokratie-, Queer-, Trusted-Flagger- usw. Beauftragte die Staatsquote nach oben treiben.
Und wir haben in Deutschland – bislang schön verschwiegen – im Alter zwischen 20 und 34 Jahren eine Zahl der nicht formal Qualifizierten (amtlich: nfQ) bzw. der Ungelernten in dieser Altersgruppe von 2,86 Millionen. Das weist der Berufsbildungsbericht 2024 des Bundesinstituts für berufliche Bildung aus. Erschienen für 2022 (jüngere Daten liegen nicht vor) im September 2024, bislang politisch und medial praktisch nicht beachtet. Siehe vor allem Seite 96/97 des 150 Seiten starken Berichts.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











