In der ARD-Wahlarena wurde es einmal mehr deutlich: Die politische Schlagseite nach links-grün ist das Grundübel des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks. Das einseitig ausgewählte Studio-Publikum fragt nach Klima, islamistischen Straftätern mit Therapiebedürfnis und KZ-Plänen der AfD für Homosexuelle. Der Wirklichkeit im Lande war diese Inszenierung vollkommen entrückt.
Die Moderatoren hatten angekündigt, dass sich eine „vielfältige Menge“ im Studio versammelt habe. Die üblichen Enthüllungen in den sozialen Medien vorausahnend, hieß es, unter den etwa 150 Gästen befänden sich auch ein paar Parteipolitiker der unteren Ebene. Tatsächlich waren sie wieder einmal überproportional vertreten – und natürlich nur das links-grüne Spektrum der Wählerschaft vertretend.
Friedrich Merz, Olaf Scholz, Alice Weidel und Robert Habeck stellten sich – in dieser Reihenfolge – für jeweils 30 Minuten Fragen aus dem Publikum. Einmal mehr bezogen sich die Fragen nicht auf Themen, die den Großteil der Menschen im Land umtreiben. Während etwa das von den Medien jahrelang gepushte Klima-Gedöns die Leute schlicht nicht interessiert und deshalb auch in diesem Wahlkampf keine Rolle mehr spielte, stand es in dieser Sendung im Vordergrund.
Moderatorin Jessy Wellmer in der „Wahlarena“.
So wollte ein schwäbischer Landwirt von CDU-Kanzlerkandidat Merz wissen, welches Klima-Konzept er habe. Als hätten Bauern in diesen Zeiten keine anderen Probleme (Stichwort Flächenstilllegungen, Verordnungen-Wahnsinn etc.) Merz erwiderte. Des Rätsels Lösung: Der Landwirt ist – wie die Partnerin von Moderator Louis Klamroth, Luisa Neubauer, bei „Fridays for Future“ aktiv und kandidierte schon für die Grünen. Das Studio-Publikum applaudierte.
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