Blockade im Rahmen von Anti-AfD-Demonstration führte zu Auffahrunfall mit Rettungswagen

vor 7 Monaten

Blockade im Rahmen von Anti-AfD-Demonstration führte zu Auffahrunfall mit Rettungswagen
Bildquelle: Apollo News

Im Rahmen der gewalttätigen Ausschreitungen anlässlich der Neugründung der AfD-Jugendorganisation in Gießen kam es zu 15 Blockaden. Fünf dieser Blockaden wurden „durch die Polizei aufgelöst“, heißt es in einer Pressemitteilung des hessischen Innenministeriums. Bei einer der Blockaden sei es zu einem „Auffahrunfall mit einem Rettungswagen“ gekommen.

Ob und wie viele Verletzte dieser Auffahrunfall mit sich brachte, ließ das Innenministerium offen. Generell war es ein von Gewalt erfüllter Samstag in der mittelhessischen Stadt. Neben dem Auffahrunfall kam es zu mehreren Straftaten durch die Demonstranten. Laut Ministerium wurde Pyrotechnik „neben einem Polizeifahrzeug gezündet. Die Polizei ist auch mit Böllern aus der Menge attackiert worden. Polizisten in Zivil wurden eingekesselt. Ein Polizist hat sich die Hand gebrochen.“

Am Samstag waren laut Bild-Zeitung etwa 6.000 Polizeibeamte aus dem gesamten Bundesgebiet in Gießen im Einsatz. Die Demonstrationen begannen in den frühen Morgenstunden mit Blockaden auf Autobahnen, Bundesstraßen und Zufahrtswegen zur Hessenhalle. Insgesamt registrierte die Polizei 15 Blockadeaktionen, von denen fünf durch Einsatzkräfte geräumt wurden. Bei einer Blockade kam es zu einem Auffahrunfall mit einem Rettungswagen. Laut Ministerium zählten die Behörden rund 1.000 gewaltbereite Personen unter den 25.000 Demonstranten.

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