Bund der Steuerzahler kritisiert: RKI hat Bargeld an Bürger verschenkt

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Bund der Steuerzahler kritisiert: RKI hat Bargeld an Bürger verschenkt
Bildquelle: NiUS

Am Mittwoch hat der Bund der Steuerzahler sein Schwarzbuch vorgestellt. Jedes Jahr sammelt der Verein besonders absurde Fälle von Steuerverschwendung. Unter den 100 Beispielen geht es unter anderem um Coronatest-Betrug, überflüssige Umbauten und einen Luxus-Tunnel für Kröten.

Das Robert Koch-Institut (RKI) taucht ebenfalls im Schwarzbuch auf. Die Behörde, die dem Gesundheitsministerium unterstellt ist, sorgte Anfang des Jahres für große Verwunderung, als sie unaufgefordert 5-Euro-Scheine an 167.000 zufällig ausgewählte Bürger versendete. Der Grund: Man wollte sie für eine Studie gewinnen.

Bargeld per Post zu versenden, ist in zweierlei Hinsicht riskant. Es mag erst gar nicht beim Empfänger ankommen oder dieser wertet den Brief als Werbung und schmeißt ihn ungeöffnet in den Müll. Dennoch wählte das RKI diesen Weg, um für die Studie zu mobilisieren. Kosten: 835.000 Euro für die 5-Euro-Umschläge und 180.000 Euro Steuergeld für den Versand.

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