Seit 2019 wurde der Münsteraner Verlag „Edition Assemblage“ mit insgesamt 101.000 Euro an Steuergeldern prämiert – fünfmal gewann er den Deutschen Verlagspreis. Der ebenfalls in Münster ansässige „Unrast Verlag“ erhielt seit 2023 über 42.000 Euro an Steuergeldern. Doch wie Nius nun berichtet, besitzen beide Verlage nicht nur enge personelle Verflechtungen, sondern auch exzellente Kontakte in die lokale Antifa-Szene. Mehrere Bücher gegen die Polizei sind in den Verlagen erschienen.
So erschien im Unrast-Verlag das Buch „Tipps und Tricks für Antifas und Antiras“ (Apollo News berichtete). Der ehemalige Verleger von Unrast, wo auch andere Bücher der linksextremen Szene erschienen, Wilhelm Bischof, sitzt heute im Vorstand des Trägervereins der ebenfalls prämierten „Edition Assemblage“.
Dieser Verlag gab wiederum bereits Bücher wie „Fantifa“ eines anonymen „Herausgeber_innenkollektivs“ heraus. In „Lass uns über Knast sprechen“ wird unterdessen in Gesprächen mit „Ex-Gefangenen“ über Haftbedigungen und Tipps zur Inhaftierung gesprochen – die Sprache schlägt dabei in eine den Haftanstalten deutlich kritisch gesinnten Ton um. Man will „praktische und emotionale Tipps“ an baldige, mögliche Häftlinge liefern.
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