Am Donnerstagnachmittag fand im Bundestag eine Aktuelle Stunde zu dem Pornoskandal an einer sächsischen Schule statt. Angemeldet wurde die Debatte von der AfD-Fraktion. Hintergrund des Skandals: Im Rahmen eines Projekts der Amadeu Antonio Stiftung zeigten Mitglieder der sozialistischen Gruppe „Die Falken“ Kindern homopornografische Bilder. Für linke Politiker scheint das Thema jedoch nur eine „Lappalie“ oder gar „bedeutungslos“ zu sein – Abgeordnete der SPD, Linken und Grünen relativierten den Vorfall.
NIUS dokumentiert die brisantesten Aussagen.
Der SPD-Politiker Felix Döring erklärte eingangs, dass die Amadeu Antonio Stiftung, „die Falken“ und auch das Buch mit dem pornografischen Inhalt, der den Kindern gezeigt wurde, der AfD jeweils ein „Dorn im Auge“ seien. Und resümiert: „Deswegen melden Sie zu dieser Lappalie hier völlig unnötigerweise eine Aktuelle Stunde im Deutschen Bundestag an. Die Frage, die mich aber wirklich beschäftigt, ist: Warum kriegen Sie denn eigentlich immer diese Schnappatmung, sobald Sie mit Begriffen wie Gender oder queer konfrontiert werden? Und vor allem: Wie kann man ihnen helfen?“
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