Die AfD-Bundestagsabgeordnete Martina Uhr gerät wegen der personellen Besetzung ihres Bundestagsbüros parteiintern unter Druck. Laut Recherchen der Welt soll sie in ihrem Büro sowohl ihren Lebensgefährten als auch dessen Tochter beschäftigt haben. Nach Bekanntwerden der Details wurde Uhr aus der AfD-Landesgruppe Niedersachsen im Bundestag ausgeschlossen und zum Austritt aus der Bundestagsfraktion aufgefordert.
Nach Informationen der Welt sei vergangene Woche die in der Mitgliederdatenbank der AfD-Bundesgeschäftsstelle hinterlegte Adresse von Uhrs Lebensgefährten geändert worden. Zuvor hätten beide dieselbe Wohnanschrift gehabt. „Die Adresse ist seit März letzten Jahres veraltet, und auch zu diesem Zeitpunkt waren es zwei unterschiedliche Wohnungen“, sagte Uhr gegenüber der Welt.
Darüber hinaus habe sie laut der Recherche jedoch bereits beim Landesparteitag in Niedersachsen 2024 mit ihrem aktuellen Bundestagsmitarbeiter ein Hotelzimmer geteilt. Innerhalb der Partei sei die Beziehung allgemein bekannt gewesen.
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