SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert (35) hat am Montag aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niedergelegt. Sein Bundestagsmandat für die laufende Legislaturperiode behält er aber trotz Krankschreibung, das bestätigte sein Sprecher gegenüber „Focus online“.
Kritiker werfen ihm vor, nur wegen der Kohle im Bundestag zu bleiben. Fans atmen auf, weil er weiterhin für die Menschen in seinem Berliner Wahlkreis (Tempelhof-Schöneberg) da sein soll. So oder so: Kühnert kassiert – völlig legal – das wahrscheinlich höchste Krankengeld Deutschlands: Durch seinen Verbleib im Bundestag bezieht der 35-Jährige weiter eine monatliche Abgeordneten-Entschädigung in Höhe von knapp 11.227 Euro. Auch Kühnerts Altersentschädigung steigt mit jedem Jahr im Bundestag um 280 Euro pro Monat.
Nach vier Jahren im Bundestag hat Kühnert „Rentenansprüche“ in Höhe von mehr als 1100 Euro. Zum Vergleich: Laut Rentenatlas 2023 kriegt der Durchschnittsrentner in Deutschland 1384 Euro ausgezahlt.
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