Friedrich Merz ist der Kronprinz Charles der deutschen Politik. Charles wartete als Fürst von Wales etliche Jahrzehnte, bis er endlich doch König wurde. Nun ist er es und nichts Bedeutendes wird er tun (dürfen). Kronprinz Merz wartet seit 20 Jahren. Wird er 2025 Kanzler – wird er (dankbar) tun, was Großtransformator Habeck will.
Gut für ihn, denn das Tun ist nicht sein Ding. Nur das tun als ob. Was der King im Vereinigten Königreich laut Verfassung nicht darf, wäre ganz das Ding des Friedrich Merz. Friedrich im Glück. Im unvereinten Deutschland könnte der Kanzler wesentlich mehr, würde der jeweilige seine Macht nicht den Koalitions-Fraktionsspitzen überlassen. Im illegitim Verfassung genannten Grundgesetz steht in Artikel 65:
Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Bundesminister seinen Geschäftsbereich selbständig und unter eigener Verantwortung. Über Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bundesministern entscheidet die Bundesregierung. Der Bundeskanzler leitet ihre Geschäfte nach einer von der Bundesregierung beschlossenen und vom Bundespräsidenten genehmigten Geschäftsordnung.
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