Die Diskussion rund um die Verfassungsrichter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf entflammt erneut die Debatte um ein mögliches AfD-Verbotsverfahren. Historiker Andreas Rödder (CDU) warnt vor den gewaltigen Risiken, die bei einem Verbot und einer damit entstehenden links-grünen Hegemonie auftreten könnten.
Im Gespräch mit Euronews erklärt Rödder: „Die Politik muss ihr Verhältnis zur AfD klären.“ „Ein Verbotsverfahren, das zum Wegfall sämtlicher Stimmen für die AfD und somit flächendeckend zu rot-rot-grünen Parlamentsmehrheiten führt, wäre aber der sichere Weg in den Bürgerkrieg“, so Rödder. Weiter mahnt Rödder: „Die deutsche Linke sollte sich gut überlegen, was sie tut und welche Folgen es für die liberale Demokratie hat.“
Euronews ordnet ihn als „einen der wichtigsten Intellektuellen der CDU“ ein. 2022 bis 2023 war Rödder Vorsitzender der CDU-Grundwertekommission.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











