CDU-Innenministerin zum Magdeburger Attentat: „Eine Gefährderansprache findet nicht zwingend bei jemandem statt, der Gefährder ist“

vor mehr als 1 Jahr

CDU-Innenministerin zum Magdeburger Attentat: „Eine Gefährderansprache findet nicht zwingend bei jemandem statt, der Gefährder ist“
Bildquelle: NiUS

Bei dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024 kamen sechs Menschen ums Leben. Rechnet man die Verletzten, die Augenzeugen und die Angehörigen hinzu, gab es über 500 Opfer.

In die Kritik geriet besonders die Innenministerin von Sachsen-Anhalt, die CDU-Politikerin Tamara Zieschang. Diese aber ist sich keiner Schuld bewusst. In einer Fernsehsendung des Mitteldeutschen Rundfunks überraschte Zieschang mit seltsamen Aussagen.

So versuchte Zieschang in „Fakt ist“, den Umstand zu relativieren, dass der Täter aus Saudi-Arabien zuvor zwei polizeiliche Gefährderansprachen erhalten hatte. Zieschang sieht darin auch rückblickend keinen Hinweis auf die Gewaltbereitschaft von Taleb A. Wörtlich sagte Zieschang: „Eine Gefährderansprache findet nicht zwingend bei jemandem statt, der Gefährder ist.“

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