Der konservative Bürgerrechtler Charlie Kirk stand für den Kern der Liberalität: die offene Debatte. Dass er auf einer seiner Diskussionsveranstaltungen von einem Antifa-Anhänger ermordet wurde, ist das Resultat jahrelanger diskursfeindlicher linker Agitation. Kaum jemand lehnte sich hiergegen in so nobler und besonderer Weise auf wie Kirk. Er verkörperte ein liberales Denken, das in Europa fast verschwunden ist.
Es ist die Zeit, in der die sozialen Medien in den USA gemeinsam mit „Faktencheckern“ ihre Plattformen, die größten Nachrichtenportale der Welt, aus einem linken Geist heraus zensieren. Die Zeit, in der in Ländern wie Deutschland und Großbritannien immer mehr Menschen wegen Meinungsäußerungen verurteilt und sogar verhaftet werden. Die Zeit, in der Politik und Medien fordern, dass konservative Haltungen „nicht mehr sagbar“ sein dürfen und ihnen „keine Plattform geboten“ werden dürfen. Die Zeit, in der sich immer weniger Menschen trauen, offen ihre Meinung zu sagen. In diese Zeit schlug Kirk ein wie ein Komet.
Der großgewachsene Republikaner, der seine Haare trug wie ein Linker, lief gegen diese Verhältnisse Sturm. Er setzte sich auf Uni-Campusse und machte ein Angebot: Hier sitze ich, ein vermeintlich böser Konservativer, der für Abschiebungen, gegen linke Gleichschaltung, für Familienbewusstsein, Vaterlandsliebe und für das Recht ist, dass junge Amerikaner und Europäer selbst entscheiden und diskutieren dürfen, wie sie in ihren Ländern leben.
Wenn das so böse ist, ist es doch sicher leicht für euch, das argumentativ zu schlagen, oder? Denn darum geht es doch in der Demokratie, oder? Das bessere Argument? Es war eine einfache und vielleicht genau die richtige Idee zur richtigen Zeit – eine Zeit, in der die Antifa den Westen mit der Idee in Geiselhaft hält, dass alle ihre Gegner Demokratiefeinde und Autokraten seien.
Auch am Tag seiner Ermordung diskutierte Kirk unter einem „Prove me wrong“-Zelt.
Dass der nur 31 Jahre alt gewordene Kirk für Meinungsfreiheit war, musste er nicht einmal groß sagen: Man kann Redefreiheit nicht radikaler leben, als indem man sich in einer Stimmung des Hasses gegen Rechte als Konservativer auf linke Uni-Campusse setzt und sagt: „Hier bin ich, diskutiert mit mir.“ So wie Kirk es unter seinem „Prove me wrong“-Zelt regelmäßig tat.
Und man konnte es kaum intelligenter und mit mehr rhetorischer Brillanz tun als der gebildete Charlie Kirk, der während seiner Diskussionen – als so etwas wie sein Markenzeichen – immer sofort eine Gegenfrage stellte und aus den Menschen Sätze über ihre eigene Ideologie hervorbrachte wie: „Das weiß ich auch nicht, wie ich das meine.“
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