„Blutige und rechte Politik führt zu blutigen Patronen“, schreibt die Linksjugend Hannover auf ihrer Webseite über den Mord an dem konservativen Trump-Unterstützer Charlie Kirk. Und ZDF-Autor „Sixtus“ findet: „Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht.“ Es ist was ins Rutschen geraten, auch in Deutschland.
Dass man sich über den Tod von Menschen grundsätzlich nicht freut, ist längst kein Konsens mehr. Als Angela Merkel im Jahr 2011 in ihrer Stellungnahme zum Tod von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden auf Nachfrage sagte: „Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten“, entspann sich eine heftige Debatte. Die Kirchen kritisierten die Wortwahl, Regierungssprecher Steffen Seibert versuchte nachträglich zu erklären, dass die Freude vor allem die Tatsache betreffe, dass von bin Laden keine Gefahr für andere Menschen mehr ausgehe.
Glaubte an die Kraft des besseren Arguments: Der 31-jährige Charlie Kirk.
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