Café in Leipzig muss schließen, weil es christlich ist

vor etwa 3 Stunden

Café in Leipzig muss schließen, weil es christlich ist
Bildquelle: NiUS

Im Leipziger Stadtteil Reudnitz hat ein Café schließen müssen, nachdem es in den letzten zwei Jahren insgesamt 26-mal von Linksextremisten angegriffen worden war. Betrieben wurde das Café von einer Gemeinde der christlichen Freikirche „Zeal Church“.

Die Angreifer beschimpften die Gemeindemitglieder als „Fundamentalisten“ und behaupteten, sie würden „quere Menschen“ diskriminieren. Sie beschmierten das Café regelmäßig mit Hassparolen, zuletzt am 5. Juli. Sie warfen ganze Farbeimer gegen die Fassaden und zertrümmerten die Scheiben des Lokals, einmal mit 78 Hammerschlägen. Am Heiligen Abend 2025 spritzten sie literweise Buttersäure durch ein Loch im Fenster in den Innenraum. Der Gestank konnte bis heute nicht vollständig beseitigt werden.

Der Pfarrer der Gemeinde, René Wagner, weist die Behauptungen der militanten Linksextremisten entschieden zurück. Die Gemeinde und das Café stünden allen offen, niemand werde ausgegrenzt. Allerdings nehme er keine gleichgeschlechtlichen Trauungen vor, da sei man sich unter den Mitgliedern einig.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel