Die AfD geht gegen die Einstufung als „gesichert rechtsextremistisch“ durch den Verfassungsschutz vor. Die Partei will vor Gericht eine Korrektur erreichen. Über die Einstufung und den aktuellen Stand der Dinge sprachen NIUS-Moderator Alex Purrucker, NIUS-Reporter Alexander Kissler und Kolumnistin Birgit Kelle am Dienstag mit Co-AfD-Chef Tino Chrupalla bei NIUS Live.
Co-AfD-Chef Tino Chrupalla übt heftige Kritik daran, dass die Einstufung so kurz vor dem Ende der Amtszeit von Nancy Faeser als Innenministerin vorgelegt wurde. Chrupalla sagt: „Es ist ja im Prinzip der vorletzte Amtstag von Nancy Faeser. (…) Der vorletzte Arbeitstag, wo sie noch für die neue Regierung (…) die Drecksarbeit übernimmt. Wahrscheinlich ist das auch im Koalitionsvertrag noch mit vereinbart worden, – ich halte das alles für möglich – damit sich die neue Regierung nicht die Finger schmutzig machen muss.“
Die AfD hat derweil die Hoffnung, dass ihre Klage Erfolg haben wird und die Einstufung als gesichert rechtsextremistisch nicht mehr verwendet werden darf. Chrupalla sagt: „Ich gehe davon schon davon aus, dass man in einem Rechtsstaat – bevor man jemanden verurteilt – (…) natürlich auch Beweise und Belege vorlegen muss.“ Das Gutachten müsse gut geprüft sein, was es nicht sei, so Chrupalla weiter.
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