Am Samstag wurde in Berlin-Weißensee ein 44-Jähriger nach Angaben der Polizei „gezielt“ erschossen. Ob es sich dabei um eine Tat im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität handelt, wollten die Beamten zunächst zwar nicht bestätigen. Jetzt stellt sich allerdings heraus, dass bereits der Neffe des Opfers im Sommer vergangenen Jahres am Gesundbrunnen erstochen wurde, wie die B.Z. berichtet.
Der 30-jährige Verwandte wurde bei einer Auseinandersetzung mit einer Männergruppe am 19. Juli vor einem Café in der Bastianstraße angegriffen. Daraufhin erlag das Opfer im Krankenhaus seinen schweren Stichverletzungen. Außer ihm erlitt ein 25-jähriger Tatverdächtiger bei der Auseinandersetzung ebenfalls Verletzungen.
Bei dem Mord an dem Onkel des Opfers am Samstag soll es sich nach Angaben der Zeitung um einen Vergeltungsakt handeln. Der 44-Jährige soll in den Fokus der Verwandten des 25-Jährigen, mutmaßlichen Kontrahenten des Neffen, geraten sein.
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