Ein Leben, das nach außen stabil und vertraut wirkte, zerbricht – und zurück bleibt, was sich kaum in Worte fassen lässt.
Im Spiegel und auf ihrem Instagram-Account wirft die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vor, unter ihrem Namen Profile im Internet angelegt und über diese pornografische Inhalte verbreitet zu haben. Anderen Männern soll er mithilfe von Künstlicher Intelligenz gefälschte Erotikbilder und Videos geschickt haben, die Fernandes „zum Verwechseln ähnlich“ gesehen haben sollen. In einer privaten Nachricht an ihren Ex-Mann formulierte Fernandes ihren Vorwurf drastisch: „Du hast mich virtuell vergewaltigt.“
Der Fall ist nicht einfach nur ein weiterer Promi-Skandal. Er zeigt etwas viel Unangenehmeres: wie brutal und entmenschlichend digitale Gewalt geworden ist. Der Vorwurf der „virtuellen Vergewaltigung“ klingt für manche vielleicht abstrakt. Ist er aber nicht. Im Gegenteil – er trifft einen Kern, der erschreckend real ist.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











