Der ARD-Journalist Dr. Eckart von Hirschhausen hat einen weiteren Film über die Corona-Zeit gedreht, der am Montagabend zur besten Sendezeit, um 20:15 Uhr, nach der Tagesschau lief. Er ist der Versuch, das gesellschaftliche Bedürfnis nach Aufarbeitung der Corona-Politik zu befriedigen, ohne dabei wirklich kritisch zu werden. Denn dann müsste er grundsätzlich Kritik am öffentlich-rechtlichen Kurs üben, den er als Journalist unterstützte.
„Ich habe es mir nicht einfach gemacht“, behauptet Hirschhausen in seiner Doku „Hirschhausen und der lange Schatten von Corona“. Doch er macht es sich erneut sehr einfach, indem er unkritisch Regierungszahlen übernimmt: „Corona hat Spuren hinterlassen, Leben verändert – und hunderttausende Menschen dauerhaft krank gemacht“, lautet die These des Films, für die es nicht nur keine belastbare Datengrundlage gibt. Das Gezeigte läuft ihr sogar zuwider. Aber eins nach dem anderen.
„Long Covid“ ist ein Sammelbegriff, unter dem ähnliche Symptome mit verschiedenen Krankheitsursachen gefasst werden. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat inzwischen eingestanden, dass Impfschäden statistisch unter „Long Covid“ eingeordnet werden – obwohl es mit „Post Vac“ einen eigenen Begriff gäbe, der Impfschäden bezeichnet. Im medizinischen Alltag wurden Geimpfte, die unter Langzeitfolgen leiden, zugleich auch positiv getestet, weshalb sich stets die Frage stellt: War es die Impfung oder das Virus?
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











