Mit mehreren Hundert Milliarden Euro aus gemeinsamen Schulden wollte die EU nach der Pandemie durchstarten. „Next Generation EU“ hieß das Projekt, was ein Gesamtschuldenvolumen von rund 750 Milliarden Euro umfasst. Nun, sechs Jahre später, fragen sich italienische Experten, wo das Geld geblieben ist.
Italien möchte einen „grünen und ökologischen Wandel durch die Förderung der Kreislaufwirtschaft sowie die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen“ heißt es auf der offiziellen Seite „Italia domani“. Das italienische Wiederaufbauprogramm ist das Tochterprojekt von „Next Generation EU“ (NGEU), das nach Corona die Wirtschaft wieder antreiben sollte. 194,4 Milliarden Euro sind dabei nur für Italien geplant.
Umgesetzt werden sollen Modernisierungen in der Infrastruktur, bei der Bahn, Energieversorgung, Kultur, aber auch Forschung und Bildung. Kein anderes Land hat mehr Mittel aus dem umfangreichen EU-Topf erhalten als Italien. Bis zum Jahr 2025 flossen bereits 153 Milliarden Euro.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











