Das denken unsere NIUS-Autoren: Drauf auf die Grünen, auch wenn man sie braucht

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Das denken unsere NIUS-Autoren: Drauf auf die Grünen, auch wenn man sie braucht
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Von Julius Böhm

Die Grünen sind stinksauer.

Friedrich Merz will mit der SPD nun das machen, wofür der grüne Kanzlerkandidat Robert Habeck von CDU und CSU noch verhöhnt worden ist: bergeweise Schulden.

Das Verrückte dabei ist: Union und SPD sind auf die Stimmen der Grünen Partei angewiesen, um die notwendigen Grundgesetzänderungen noch im (!) alten Bundestag mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit beschließen zu können.

Das hält die CSU trotzdem nicht davon ab, am Aschermittwoch volles Rohr auf die Grünen draufzuhauen: „Die Grünen wurden bei der Wahl abgewatscht: Robert Habeck kann wieder Kinderbücher schreiben, Annalena Baerbock über feministische Außenpolitik philosophieren und Cem Özdemir kann Tofu-Schnitzel essen – aber endlich auf der Oppositionsbank“, frotzelte CSU-General Martin Huber in Passau.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder legte nach: „Ich habe es euch versprochen, wir haben die Mission gemeinsam erfüllt: Grün ist raus“, sagte dieser und wurde bejubelt.

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